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ubercin; nicht so die Lungen der Cctacecn und Palmatcn, wo sie fester ohne Einschnittemit Zwerchfell verwachsen erscheinen.
Beym Vogel ist die Lunge verhältnißmäßig klein, liegt ausserhalb der Brusthöhle,und steht in Verbindung mit marklosen Luftknochen und mit mcnbranosen Lufrsäcken, auswelchen letzter« mittelst eigener Muskeln die Luftvorräthe in die Lunge getrieben werden.Diese Einrichtung mag das Fliegen erleichtern, und die Nothwcndigkeit eines unauf-hörlichen Athmcns beseitigen.
Die Lungen der Amphibien sind verhältnißmäßig sehr groß und von sehr lockererTextur.
Beym Fische, welcher Kiemen statt Lunge besitzt, wird Wasser (das mit atmo-shparischer Luft geschwängert ist) ein- und ausgeathmet; und zwar geschieht das Einathmendurch den Rachen, hingegen das Ausathmen durch die Kiemenöffnungen.
Viele Fische besitzen Schwimmblasen, die vielleicht als Lustbehälcer dienen.
Kein Insekt athmct durch den Mund. Das Respirationsgeschäft geht bey vielenInsekten an der Larve anders vor sich, als am ausgebildeten Insekte.
XI. Stiin m Werkzeuge.
H. 74. Wahre Stimme kömmt nur jenen Thieren zu, die mit wirklichen Lungenathmen; und selbst unter diesen sind mehrere stumm. Mehrere derselben haben Stimme,und sind nur in gewissen Erdstrichen stumm (z. B. die Hunde in manchen GegendenAmerika's.)
Bey den meisten Säugethieren ist die Stimmritze vorn mit dem Kehldeckel ver-sehen, und sind die Seitcnränder der Ritze durch die doppelten Stimmbänder gebildet,zwischen welchen die Stimmhöhlen liegen. Bey Mehreren werden gewisse Töne nochdurch andere Organe gebildet.
Bey den meisten Vögeln besteht am obern Ende der Luströhre eine Stimmritzeohne Kehldeckel, und zugleich am untern Ende der Luftröhre eine zweyte Stimmritze,die durch gespannte Membranen gebildet wird, und der Hauptapparat zur Bildung derVogelstimme ist.
XII. Gehirn und Nervensystem.
§. 75. In keiner Klasse von Organen der thierischen Oekonomie besteht eine soreine, deutliche, regelmässige Stufenfolge des Gebildes, als in jener, welche sich auf Ge-hirn und Nervensystem bezieht, wodurch sie dergestalt den Haupt-Charakter der Animali-tät bestimmt, daß ansehnlichere Größe des Gehirns, verbunden mit höhe-rer Feinheit der Nerven, und mit schärferer Abgeschiedenheit der Ner-
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