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aber auch Pflanzen, bey denen keine Geschlechtsteile entdeckt werden können, wohin diekryptogamischen Gewächse gehören.
§. 57. Der Saame (gleichsam an der Pflanze das, was das Ey bey den zerle-genden Thieren ist) hat eine in sich geschlossene Form, und kündet hicdnrch sein unab-hängiges Verhalten gegen die Mutterpflanze an. An demselben besieht die äussere undinnere Hauts die Nabelschnure, wodurch er während seiner Entwicklung, bis zu seiner vol-len Reife, mit der Mutterpflanze verbunden isi; der Embryo jener Theil, woraus sichdie junge Pflanze gleicher Art auf die unbegreiflichste Weise entsaltctz man möchte sagen,jener Punkt, von wo aus die vegetative Action ihren ersten Anlauf nimmt, um von daaus nach einem bestimmten Gesetze der Continuität die successiven Lebensbilder der Pflanzedarzustellen. Der Embryo ist gewöhnlich von Albumen umgeben (welches aus Paren-chym, Stärkmehl, Schleim besteht). Der Embryo besteht aus dem xunetum schleus,und einerftits dem Wmzelkcime, andererseits dem Licht- oder Blüthenkeime P. Ans die-ser Trias geht alle künftige Vegetation hervor. Der Cotyledon ist das dienende Organdes xunotum saüsns so wie das ?erlsp>ermn das dienende Organ des Kotyledon ist.
Ueber die Gestalt, Lage, Anzahl und das Vorkommen überhaupt der Cotyledonen,sind die Meinungen noch sehr getheilt; so betrachtet Wildenow alle Gewächse als Dyco-tyledonen, Salisbury die meisten Monocotylcdonen als Acotyledonen u.s.w. Ein gründ-liches Forschen in das Wesen der Cotyledonen kann, wie dieß Jussieu vorzüglich gezeigthat, für eine wissenschaftlichere Classification der Pflanzen, als die bisherige isi, eben soden Grund legen, als Haug's crystallographische Gesetze zu einer wissenschaftlichen bestimm-ten oryctognostischen Classification der Mineralkörpcr.
Der Saame wird gewöhnlich, entweder als ein einziger Theil, oder zu mehrerenzugleich durch das zoeriam-xlum eingeschlossen.
<s) Anatomismus und Plasticismus an Zoophyten und Phytozoenohne Beziehung auf unfern Planeten.
§. 58. Die Zoophyten und Phytozoen bestehen größtentheils aus Zellgewebe, undzeigen zuweilen Spuren von Muskelfasern, aber nie von Nervensubstanz. Die Bewoh-ner der Conchyiien haben eigene Muskeln zur Bewegung ihrer Schachen. Die Zoophy-ten und Bewohner der Corallen haben keine sichtlichen Muskelfasern, besitzen aber ein
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7) Der Ausdruck Lichtkeim beruht auf einer Hypothese, die nach meinen Versuchen falsch ist, wiedun un Artikel: Organismus gezeigt werden wird.