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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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rercö soll beym Verkohlen zerfrört werden, hingegen bleibt das Kohlenskelett in seiner un-veränderten Gestalt, als Kohle zurück P.

§. 52. Die Pflanzen enthalten viel Luft in sich; es ist aber nicht wahrscheinlich,daß hiezu, ganz eigene Luftgefaße bestehen, sondern man kann vielmehr annehmen, dieganze Pflanze scy von Luft durchdrungen, und zwar am reichlichsten nach der Oberhaut zu,am wenigsten im Marke.

§. 53. Der gefärbte Saft der Pflanzen, z. B. der Milchsaft, sammelt sich ineigenen Aushöhlungen zwischen den Zellen; diese Aushöhlungen müssen mit den Zellcn-gängcn nicht verwechselt werden.

Zwischen den Zellen finden steh öfters eigene Lücken, welche Luft enthalten; alleindiese find in ihrem Vorkommen und in ihrer Lagerung so zufallig, daß fie nicht als eigent-liche Luftbehälter betrachtet werden dürfen.

§. 54. Das Mark aus dem Stamme seht sich nicht in den Blattstielen fort.

Das Blatt besteht aus Holzbündeln oder Blattnerven, bcy- denen sehr bestimmteVerästelungen wahrgenommen werden; jedoch äußert fich hier die Action des Anaromis-mus und PlastieismuS vorherrschend nach den zwey Dimensionen Länge und Breite, sieäußern fich vorherrschend nach der Fläche, nicht nach dem kubischen Raum. Zwischenjenen Verästelungen der Blattnervcn ist das Parcnchym vertheilt. Auch dieß Parcnchymäußert in seiner Gruppirung die prädominirende Tendenz nach der Fläche, welches jedochHey dicken fleischigen Blättern in einem Niedern Grade der Fall ist.

§. 5;. Die kzxickermis der Pflanzen besieht aus den obern Wänden der Zellen.

Spaltöffnungen sind kleine längliche Oeffnungen der Oberhaut, die sich nach Umstan-den vergrößern oder verkleinern. Sie mögen als EinsaugungSorganc für Wafferdämpfeaus Atmosphäre, vielleicht auch als Excretionsorgane dienen. Wasserpflanzen haben der-gleichen nie an untergetauchten Thcjlen. Sie fehlen durchaus den Wurzeln, sind aber amhäufigsten an der untern Seite der Blätter; überhaupt besitzen die der Luft ausgesetztengrünen, nicht zu dichten Theile, die meisten Spaltöffnungen.

Papillen werden durch Zellen der Oberflache gebildet, welche von häufigem Saftestrotzend, fich über die Oberfläche erheben; ihre Function ist Einsaugung des Saftes; amhäufigsten werden fie am Stigma und den Spitzen der Wurzeln gefunden.

Die Haare der Pflanzen mögen Excretionsorgane seyn, und als Schutz des Saa-mens ....... dienen.

§. 56. Die Knolle ist eine von der Mutterpflanze sich trennende Anhäufung vonZellgewebe, worin Bündel von Gefäßen in mannigfaltigen Richtungen zerstreut liegen'

*) Gilberts Annalcn iZiz Heft 9. Calorimetrische Versuche vom Grafen von Numfort.

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