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würdigen; oder endlich gewisse Theils der Naturphilosophie blos nach der atomistisch-ina«thciuatischen Theorie, und andere Theile blos nach ganz andern Ansichten zu betrachten.Nein! wen» gleich die nmthematijcstatomistifthe Methode für die Untersuchungen, für Auf-stellung von Regeln und Gesehen, über einzelne abgesonderte Erscheinungen die unverkenn-barsten Vorzüge mit sich führt; so wollen wir nebenher immer auch trachten, das Ganzeder Narur homogenen Ansichten zu unterwerfen; indem wir nämlich die Natur nach derWesenheit unseres Geistes betrachten, d. h. uns in der Natur, und die Natur in unsabgespiegelt zu erblicken uns bemühen. Und so erfassen wir denn das Erforschen derNatur von zwey entgegengesetzten Polen, und verfolgen auf dem jedesmal eingeschlagenenWege die Natur, so weit wir nur immer können, jedoch immer nur so, daß nie einwidernatürlicher blos durch Willkühr auserlegter Zwang dabei) erscheine» Wir gehen näm-lich entweder von räumlichen Ansichten aus, und durchwandeln so die Naturerscheinungenvon unten hinauf, so weit dieses wohl angeht, und in der That gelangen wir hiedurch,wenn gleich zu einem geringer» Grade von Extensiven, zu einem hohen Grade des Inten-siven i» unser» Ansichten. Oder wir gehen von der Natur unseres Geistes aus und vex-folgen aus diesem hohem Standpunkte die Kette der Erscheinungen von oben herab oderauch von unten hinauf, wobey uns ein hoher Grad von Extensiven zu Theil wird, wobeywir die überraschend'ste» Analogiccn entdecken, wobey aber kein einzelner Gegenstand bisin sein Innerstes erforscht wird; indem ja hier die Narur im Gewände des Lebens betrach-tet, so mystisch, so mannigfaltig, selbst bedingend, so wenig steifen und einseitigen Regelnunterworfen, als das Lebende selbst erscheint. Kurz! Key dieser letzten Art sich an dieNatur zu wenden, spricht Alles in derselben, bis auf das letzte Stäubchen; aber inOrakclsprüchen, in Hyperbeln, die nie in algebraischen Formeln aufgelöst werden, die bloszum Ahnden führen können.
H. z6. Der Auatomismus und Plasticismus der Natur äußert sich nicht bloß amPonderabeln, sondern auch an den Erscheinungen, die sich auf kein ponderablcs Agenszurückführen lasten. So besieht eine bestimmte Gruppirung der Farben am prismatischenSpcctrum, an den Erscheinungen der sogenannten einfachen und doppelten Strahlenbre-chung, der Bahn, welche ein Lichtstrahl in der Atmosphäre zu durchlaufen scheint, wovonim Artikel Imponderabilismus weirläuftiger gehandelt werden soll.
§. z?. Merkwürdig ist die Einwirkung der Elektrizität auf die Gruppirung derTheilchen am Ganzen. Unsere künstliche Elektrizität bildet im Staube (verschiedene) aufHarzkuchen, Sterne mir mehr oder weniger Spitzen, je nachdem ihre Intensität stärkeroder schwächer ist; Zirkclstächen und unregelmäßige Figuren nach der Beschaffenheit derElektrizität und des angewandten Etaubes (Lichtenbergsche Figuren). Eben so verhalt sich