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gen; das Flötztrapp-Steinkohlen-Gebirge enthält die Kohleuartcn (Pech-' Glanz -Stangen-Braun- Moor-Kehle, Bituminöses Holz, Erdkohle); in Seisengebirgen finden sich Zinnund Gold; in aufgeschwemmten Gebirgen, Rascueisenstein, Morasterz, Torf. Acußerstauffallend sind die hie und da sich vorfindenden, wie kleine Felsen zerstreuten UngeheuernBlocke, welche dem Boden, auf dem sie liegen, ganz fremdartig sind. Dieß ist unterandern der Fall aus den Bergen des Jura; hier muß man annehmen, daß diese Blöckevon Ferne her aus dem Innern der Alpen dahin müssen gebracht worden seyn. Tolmnmu,Ebell, cke Tum, haben dieses zu erklaren gesucht. Vorzüglich scheint aber 8arrssuv<z diesesPhänomen genügend erläutert zu haben. Er schreibt die Zerstreuung dieser Blöcke großenStrömungen zu, die ans den Alpenthalern hervorgebrochen sind, welches zu jener Zeitkönnte geschehen seyn, als der Tma bey dem Fort cle !V<Ws« zertheilt ward, und nundie in den Schweizerthalern gefangenen Wässer tiesern Orten znstnrzren. Hiernach erklärtsich, warum diese Blöcke ihren Lagern »ach unter einander eine gewisse Beziehung haben,warum sie besonders nach einer bestimmten Gegend hin zerstreut liegen; warum sie denThalcrn gegenüber in größerer Menge und Höhe vorkommen, wo die Ausgange der Thalcrdurch vorliegende Werke verdeckt find. Eine wettere Ausdehnung dieser Ansichten scheintdie Behauptung zu rechtfertigen, als wäre aus allen größer» Thalern europäi-scher Gebirge ein Stoß hervorgegangen, der die Produete dieser Thälernicht bloß über nahe liegende Flächen und Hügel, sondern weit umherüber Meere und Lander verbreitere -).
§. 7. Nicht bloß in der Schichtung und Lagerung der festen Mincralmassen an un-fern Planeten lassen sich bestimmte Gesetze und Regeln der Gruppirung gegen einanderund gegen den Erdkörper angeben. Es scheint, daß auch die Mineralquellen in ihren? lokalenVorkommen bestimmte Regeln befolgen. Interessant sind WurzerS Bemerkungen hierüber"-),welcher sagt: Wir finden meistens in der Nachbarschaft der Schwefelquellen eisenhaltigeMineralquellen: Nendorf, Eilsen, Lcimer, und von der andern Seite Pyrmont, Driburg,Rehburg und Wünzlar, Spaa und Aachen, die Quellen zu Meinberg. Auch findet manin solchen Nachbarschaften so oft Salzquellen, daß man fast zu dem Schlüsse berechtigtist, daß dort, wo man ihrer noch keine angetroffen hat, sich dieselben noch finden werden.
§. 8. Auch das Mecrwasser scheint, rücksichtlich seines Salzgehaltes von der Loca-lität abzuhängen; so enthält das Meerwasser zwischen den Wendekreisen, wegen der stär-ker» Verdunstung die größte Menge aufgelößten Salzes; ferners enthalten die eingeschlos-senen Meere süßeres Waßer als der Ocean. Auch rückfichtlich der Temperatur hängt das
Buch über die Ursache der Verbreitung großer Alpengefchiebe, aus den Abhandlungen der Physika-Nicken Klasse der königl. preußischen Akademie der Wissenschaften 804 bis 8n.
") Wurzcr Phos. chcm. Beschreibung der Schwefelquellen zu Neudorf.
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