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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Hier enthüllt sich nun freylich dem Auge des flüchtigen Beobachters nichts, als regellosnach Willkühr über und an einander gehäufte Mähen von sehr verschiedenem Ansehen undVerhalten. Allein das häufige 'Aufschlüssen der obersten Erdrinde, und die Uder die stehhieraus ergebenden Resultate angestellten Betrachtungen, haben dahin geführt, auch hierbestimmte Regeln in der Schichtung und Lagerung der Gebirgömassen zu entdecken»

Sie reduciren sich, sehr kurz zusammengefaßt, auf Folgendes:

i) Gereiste mineralische Massen enthalten Fossilien, von crystallinischcr Bildung,welche gewöhnlich bestimmte Gemenge ausmachen, und dabei) jenes äußere Ansehen ha-ben, woraus sich schließen laßt, daß sie aus nassem Wege gebildet worden. Sie enthal-ten weder Versteinerungen noch Abdrücke organischer Körper. Sie dienen allen übrigenGebirgSmasscn als Untergrund, laufen unter denselben unausgesetzt fort, dringen oft in denbetrachtlichsten Höhen aus den andern Gebirgömassen wieder hervor, und künde,, sich sol-chermassen als Fundament, als Basis, als Urmasse aller übrigen Gebirgömassen an. Ihreäußere und innere Struktur ist vor allen übrigen ausgezeichnet energisch, und trägt dasGepräge der freycsien und ungestörtesten Ausübung der Crystallisation.

2. Andere mineralische Massen enthalten Fossilien, bei) denen die crystallinische Bil-dung schon weit unbestimmter hervortritt, und wobey weit mehr ein Zusammenkitten alschemische Verbindung zu bestehen scheine. Sie cutha /ten, jedoch nicht ihaufig Versteine-rungen, allein gewöhnlich nur von Zoophyten. Sie erreichen im Allgemeinen jene Höhennicht, als die vorhin erwähnten Gebirgömassen; liegen auf diesen auf, oder umlagern sie.Weniger ausgezeichnet ist hier die äußere und innere Form als bey jenen, und Alles tragthier mehr das Gepräge des Einflußes der Schwere, und von Wasserflächen, wahrendder Formation.

z. Andere mineralische Massen zeichnen sich dadurch aus, daß mehrerley Gesteinar-ten über einander liegen, und hausig mir einander abwechseln, wobey Alles wie über ein-ander geschwemmt, ohne einem cigenthümlichen crystalliuischen Zusammenhange, erscheint.Sie befinden steh meistens in Niederungen und an den Füßen der Gebirge; erheben sichgewöhnlich sanft, und erhalten nur selcen eine bedeutende Höhe.

4. 'Andere mineralische Massen bestehen aus solchen Fosslienmassen, die von denGebirgömassen der ersten, Art, als losgerissen, und über einander geschwemmt erscheinen.Sie befinden sich meist in Niederungen, und ihre Lagerung ist äußerst unregelmäßig.

5. Andere mineralische Massen endlich finden sich nur hie und da ohne allen Zu-sammenhang zerstreut, und tragen nicht das Gepräge einer Entstehung durch Niederschlagaus tropfoarer Flüssigkeit, oder einer Aufschwemmung durch Wasser, wie die vorhergehen-den vier Gebirgömassen; sondern zeigen deutlich, daß sie durch Einfluß von Feuer ent-standen sind.