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durch eine seiner selbst würdige Beschäftigung zu adeln, und der Phantasie die reizend-sten Bilder zu liesern.
Wundervoll treten die nicht zu läugnenden, wenn auch unscrm schwachen Ver-stände nicht begreiflichen, Gesetze der Sympathie und des Antagonismus hervor, undeben so das Analogen von Spontaneität, das sich in der organischen Oekonomie durch-gehend!- nach einem gewissen Zwecke hin, äußert. Sehr scharfsinnig erscheint in dieserHinsicht die Meinung, daß die verschiedenen Organe es nicht unmittelbar seyen, welchedie in ihnen bemerkbaren Umwandlungen hervorbringen, indem ja sie selbst ein Resultatdes LebensprincipeS sind, wornach der ganze organische Korper sich bildete. Mancherlei)Metastasen bestätigen diese Meinung. Zu welch folgereichen Betrachtungen, führenendlich die über die Entstehung des Schimmels, der Jnfusionsthierchen .....« so häusigangestellten Beobachtungen ? zeigt sich hier nicht das beben als etwas, auf keine WeissZerstörbares? als eine bloße Aeußerung nach Darstellen, ohne sich Gränzen in der Zeitund Mannigfaltigkeit vorschreiben zu lassen?b.) Der Organismus äußert steh an den Pflanzen insbesondere. Dieß bezieht sich aufderen Bau, Assimilation, Ausscheidung, Saftbewegung, auf den, den Pflanzen soausnehmend wichtigen Einfluß von Licht, rücksichtlich ihrer Intensität und Qualität;ferners der Warine, rücksichtlich ihrer Verlangenuigsaction. Ueberdieß gehören hieherdie Fortpflauzungömethoden durch Gemmen, Zwiebel, Knollen, Saamen, welche letz-tere auf eine höchst merkwürdige Art in der Periode der Blüthe entstehen, und imKeimen eine höchst interessante Function der vegetativen Oekonomie ausüben,e.) Der Organismus äußert sich an den Zoophyten und Phytozoen. Erscheint hier gleich-sam unentschieden in seiner Thätigkeit und führt das Gepräge der Zufälligkeit und Ab-hängigkeit mit sich.
ck.) Der Organismus äußert sich an den Thieren. Merkwürdig ist der äußere und innereBau, wobey vorzüglich das Plastische an Gehirn, Rückenmark, Nerven, Ganglien,die Stufe der Organisation bestimmt. Sehr wichtig ist der Einfluß des Gehirns auf'sAthmen, des Rückenmarks und der Nerven, auf Blutumlauf und die mancherlei) thie-rischen Functionen.
L-) Jene Action der Natur, welche den höchsten der uns bekannten Erscheinungenzum Grunde liegt, nehmlich den Aeußerungen des Menschen als höheres Wesen betrach-tet, wollen wir den Antropysmus nennen. War es uns unmöglich, den Organismuszu definiren, so sind wir um so weniger im Stande, den Antropysmus einer bestimmtenDeflnition zu unterwerfen. Nur aus der aufmerksamen Beobachtung unseres innerenWesens; nur aus der Betrachtung der Aeußerungen Anderer; vorzüglich aber aus deminnigen Eindringen in den Geist der Geschichte, wo der Mensch nicht einzeln von indi-