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Skizzen zu einem Gesetzbuch der Natur, zu einer sinnigen Auslegung desselben, und zu einer hieraus hervorgehenden Characteristik der Natur,
Entstehung
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Regelmäßigkeit in der An-und Uebcreinandcr-Schichtung hervor, wornach es dem mensch-lichen Geiste möglich wurde, mit andern Naturphänomenen sehr übereinstimmendeMuthmaßungcn über das atlmählige Entstehen der Gebirge aufzustellen;^ und hiedurchdas große in ungeheure Felsenmasscn durch die Zeit selbst geschriebene Dokument überdie Geschichte uiisers Planeten sowohl als des sich darauf regenden Organischen, zu ent-hüllen. Das Meerwasser zeigt rücksichtlich seiner Beschaffenheit eine gewisse Abhängig-keit von seiner Lage gegen unfern Planeten. Das magnensirte Eisen ändert seineLage nach der Verschiedenheit des Standpunktes an unserer Erde und zwar sowohl inBezug auf den Horizont, als auf die Ebene des Meridians, u. s. w.

/?.) Ferners auch am Organischen. Die Abdrücke, Versteinerungen, Gerippe von Thie-ren und Pflanzen werden in Urgebirgen gar nicht, in Uebergangsgebirgm selten, in Flöz-gebirgen, und vorzüglich in jenen der jüngsten Formation am häufigsten gefunden. DieThonschicfersuite enthält meist vegetabilische, hingegen die Kalksuite meist animalischeUeberreste. Allein nicht bloß diese untergegangene Schöpfung weist aus eine regelmäßi-ge Vertheilung des Organischen hin. Nein! wir entdecken diese bewundernswerthe Re-gelmäßigkeit auch in der noch lebenden Welt. Trotz aller Regsamkeit, trotz des unwi-derstehlichen Strebens nach unaufhörlicher Veränderung und Umbildung, bemerken wirhier doch bestimmte Enkeln, genau vorgczcichncte Geäuzen in den Oscillatiomu desvitalen ZerstörcnS und Schaffens; so daß hier der Geist, das Ganze als ein geordnetes,und wegen der dabey hervorleuchtenden Mannigfaltigkeit und Spontaneität, als ein ästhe-tisches Kunstwerk mit höchstem Entzücken anstaunen muß.

e.) Der Anatomismuö und Plasticismus besteht auch am Anorganischen an sich, unab-gesehen sein Verhalten zu unserm Erdplaneten.

Das Flüssige erscheint als der Mutterkörper aller Form, als das aller GestaltungFähige, in der Körpcrwelt als das, was die Phantasie in uns ist, aus welcher dieIdeale aus ihrem Chaos, auf die mannigfaltigste Weise gestaltet, hervortreten. Dieungesorinten Mincralkörper enthalten in ihrem Bruche bestimmte Crystallisationcn, unddeuten hiedurch auf eine bloß gestörte Ausbildung ihrer äußern Form hin; erwecken dem-nach die Idee des Geordneten, so wie das unaufhörlich in Gedanken fortgesetzte Thei-len einer endlichen Größe, zur Idee von Null, zu jener vom Unendlichen, führt. Diecrystallisirten Mincralkörper, welche in der categorischen Sprache dcr Geometrie sich unsankündigen, gewähren uns den klarste«, und tiefste!'. Blick in die wundervollen Geheim-nisse des Anawmiomus und Plasticismus. Wie erhaben durch die majestätische Ein-fachheit, durch das geringe Verhältniß dcr Mittel zum Zweck, erscheint aber erst dieAenßcrung des AnatomiemuS und Plasticismus, wenn wir den Crystall in seinein in-ner,, Gcfüge verfolgen? Die manmgfaltigsten sekundären Formen reduciren sich hier