Dreizehntes Buch.
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sagen: Gewiß weiß keiner, was Gottes ist, als derGeist Gottes! Wie also wissen auch wir, was uns vonGott verliehen ist? Ich erhalte zur Antwort: daß auchdas, was wir durch seinen Geist wissen, keiner soweiß, als der Geist Gottes. Denn gleichwie denen,welche im Geiste Gottes redeten, ganz recht gesagtward: »denn nicht ihr seid es, die da reden;» so sagtman mit Recht zu denen, welche im Geiste Gotteserkennen: Nicht ihr seid es, die da erkennen Nichtminder sagt man auch mit Recht denen, die im GeisteGottes sehen: nicht ihr seid es, die da sehen. Wasimmer sie also im Geiste Gottes sehen, das gut ist,das sehen nicht sie, sondern Gott siebt es, daß es gutist. Ein anderes ist es also, daß einer vermeint, etwassei böse, das gut ist, wie jene, von welchen vorhin dieRede war. Ein anderes, daß der Mensch das, wasgut ist, als gut erkenne; wie denn Bielen deine Schö-pfung gefallt, weil sie gut ist, welchen du gleichwohlnicht in derselben gefällst, weswegen sie auch mehrdiese, als dich genießen wollen. Ein anderes aber,daß, wenn der Mensch etwas sieht, daß es gut sei,Gott in ihm sehe, daß es gut ist; auf daß nämlich erselbst in dem, was er gemacht hat, geliebt werde,welcher nicht geliebt werden würde, wenn nicht durchden heiligen Geist, den er verliehen hat; denn dieLiebe Gottes Ist ausgegossen in unsere Herzen durchden heiligen Geist, der uns gegeben ist; durch welchenwir sehen, daß alles gut ist, was auf irgend eine Weiseist; denn von ihm ist alles, der nicht auf irgend eineWeise ist, sondern das ist, was er ist.