Fünftes Buch.
^imm auf das Opfer meiner Bekenntnisse von derHand meiner Zunge, die du erschufst, und erwecktest,deinem Namen zu bekennen; und mache gesund allemeine Gebein', und sie müssen sagen: Herr, wer istdir gleich? — Sie lehrt dich zwar nicht, was in demvorgeht, der dir bekennt, weil auch ein verschlossenesHerz dein Auge nicht ausschließt, und vor der Men-schen Harte deine Hand nicht zurückweicht: sonderndu durchdringst sie, wann du willst, dich erbarmendoder strafend; und keiner ist, der sich berge vor deinemdurchdringenden Feuer. Aber meine Seele lobe dich,auf daß sie Dich lieb', und bekenne dir deine Barm-herzigkeit, auf daß sie dich lobe. Es stockt und schweigtin deinem Lobe nicht die gcsammte Schöpfung; nichtder Laut jedes Menschen durch den Mund, der zu dirgewandt ist, noch die Thier' und anderes Erschaffnedurch den Mund jener, die sie betrachten: auf daßunsre Seele ausstehe zu dir aus ihrer Erschlaffung,und, sich stützend auf jenes, was du schufst, zu dirübergehe, der du es so wunderbar schufst: und dortist Erholung und wahre Starke.
Mögen sie gehn und fliehen von dir, die Unru-higen und Ungerechtenz du siehst sie und durchschauest