426 A. Augustinus Bekenntnisse.
denen deine guten Werke mißfallen, und die da sagen,nachgedrungen habest du viele derselben gemacht, wieden Bau des Himmels, und die Ordnung der Gestirne,und zwar nicht aus dem dcinigen, sondern bereitsanderswo erschaffen und anderswoher habest du sieversammelt, gefügt und verbunden, und nach demSiege über die feindliche Macht die Welt als eineSchutzwehr erbaut, damit sie, durch diesen Bau be-zwungen, gegen dich sich nicht wieder auflehnen könnte;ja Manches habest du gar nicht gemacht, und sogarnicht einmal zusammengefügt, wie alles Fleisch undalle Thicre der niedrigsten Art, und was immer in derErde Wurzel faßt; sondern ein feindlicher Geist, undein anderes von dir nickt erschaffenes, und dir feindli-ches Wesen zeuge, und bilde diese Dinge in dem un-tern Thcile der Welt. Unsinnige sprechen also, weilsie nicht durch deinen Geist deine Werke ansehen, nochauch dich in ihnen erkennen.
Diejenigen aber, die dieselben durch deinen Geistin diesen sehen, siehst du selbst. Sehen also diese, daßdeine Werke gut sind, so bist du es, der da sieht, daßsie gut sind; und was immer deinetwegen «gefallt,darin gefällst du; und was durch deinen Geist unsgefallt, daß gefallt dir in uns. »Denn wer der Men-schen weiß, was im Menschen ist, als der Geist desMenschen, der in ihm ist? So auch, was Gottes ist,kennt keiner, als der Geist Gottes. Wir aber habennicht den Geist dieser Welt empfangen, sondern denGeist, der aus Gott ist, auf daß wir wissen, was unsvon Gott verliehen ist.» Auch ich bin gedrungen, zu