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Bekenntnisse
Entstehung
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Dreizehntes Buch.

Ä/(ein Gott, mein Erbarmer! der du mich ausNichts gemacht, und den, der dich vergaß, nicht ver-gessen hast, dich rufe jch an. Ich rufe dich in meineSeele, die du durch das Verlangen, das du ihr ein-hauchest, dich zu empfangen, bereitest. Verlasse jetztnicht den, der dich anruft, da du mir, ehe ich dich an-rief, zuvorkämest, und häufig mit innerlicher Stimmemich drängtest, daß ich in der Ferne hörte, bekehrtwürde, und dich, der du mich riefst, anriefe! Denndu, o Herr, hast ausgelöscht alle meine Schuld, damitdu meinen Händen nicht vergältest, durch deren Werke ichvon dir abgefallen; und bist meinen Verdiensten zuvor-gekommen, damit du mir vergaltest mit deinen Hän-den, mit welchen du mich gemacht hast; denn bevorich war, warst ja du, und noch kein Etwas war ich,dem du Dasein verliehen hattest. Und sieh! doch binich durch deine Güte, welche dem Ganzen, wozu dumich machtest, und woraus du mich machtest, zuvorkam.Denn du bedurftest meiner nicht, noch bin ich einsolches Gut, daß ich dir, mein Herr und mein Gott,Nutzen brächte; noch daß ich dir so diene, als ob dusonst in deinem Wirken ermüdetest, oder deine Macht,wofern sie meines Dienstes entbehrte, geringer sei; auch

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