Dreizehntes Buch.
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Dies zeigt auch jeder schöne.Körper; denn weit schö-ner ist ein Körper, der aus lauter schönen Gliedernbestehet, als jedes einzelne Glied, durch deren vollkom-menes Ebenmaaß das Ganze übereinstimmt, obgleichauch jedes für sich allein, schön sein mag.
Und ich forschte, daß ich fände, ob du sieben oderacht mal gesehen» daß deine Werke gut sind, da siedir wohlgesielen; und in deinem Sehen fand ich keineZeiten, worin ich erkennen konnte, daß du so oft malgesehen, was du gemacht hattest. Und ich sprach:«o Herr! ist diese deine Schrift nicht wahr, weil du,der Wahrhaftige und die Wahrheit, sie angesagt hast?Warum also sagst du mir, daß in deinem Sehen keineZeiten sind» da doch dieselbe Schrift mir sagt, du ha-best an jedem Tag gesehen, was du gemacht, daß esgut war? Und da ich nun diese Tage zahlte, fand ichwie oft.» — Hierauf antwortest du mir, weil du meinGott bist, und sprichst mit starker Stimme zu demmnern Ohre deines Dieners, meine Taubheit besiegendund rufend: «O Mensch, was meine Schrift sagt,das sage ich; doch sagt jene es in der Zeit, bei meinemWorte aber gibt es keine Zeit, weil es mit mir ingleicher Ewigkeit besteht. So sehe ich auch das, wasihr durch meinen Geist sehet; gleichwie ich auch dassage, was ihr durch meinen Geist redet. Doch nichtwie ihr in der Zeit es sehet, sehe auch ich in der Zeit;gleichwie ich auch nicht zeitlich rede, was ihr durch michzeitlich aussprechet.» Und ich hörte es, Herr, meinGott, und schlürfte diesen Tropfen Süßigkeit aus dei-ner Wahrheit, und erkannte, daß es Menschen gibt,