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Bekenntnisse
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424
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424 A. Augustinus Bekenntnisse.

Sagen will ich also, was wahr ist vor dir, oHerr! Wenn unwissende und ungläubige Menschen, zuderen Unterricht und Gewinnung die ersten Sakramenteund große Wunder nothwcndig sind, die wir unterdem Namen der Fische und Wallfische verstandenglauben, deine Diener aufnehmen, sie körperlich zuerquicken oder in irgend einem Bedürfnisse des jetzigenLebens zu unterstützen, ohne zu wissen, weßhalb undin welcher Beziehung sie dies thun sollen, so nährensie selbige nicht, noch werden diese von ihnen genähret,weil jene dieses nicht mit heiligem und aufrichtigemWillen wirken, noch diese über ihre Gaben, worin sienoch keine Frucht sehen, sich erfreuen. Denn davonnämlich nährt sich die Seele, worin sie sich erfreuet.Und deßhalb nähren die Fische und Walllfischesich nicht von Speisen, welche nicht jene Erde her-vorbringt, welche bereits von der Bitterkeit derMcercsfluthen gesondert ist.

Und du sähest, Gott, Alles, was du ge- >macht hattest, und sieh, es war sehr gut.Auch wir haben es gesehen und alles ist sehr gut.Bei jeder einzelnen Art deiner Werke, als du sprachest,daß sie werden sollten, und sie wurden, sahst du diesund jenes, und daß es gut war. Siebenmal zählteich's, daß geschrieben steht, du habest gesehen, daßes gut sei, was du gemacht; und das achte mal istdieses, daß du Alles gesehen, was du gemacht;und sieh, Alles war nicht nur gut, sondern sehrgut war Alles zugleich. Denn jedes Einzelne warnur gut, Alles zugleich aber gut und zwar sehr gut.