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Bekenntnisse
Entstehung
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423
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Dreizehntes Buch.

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sandtet, wessen ich bedurfte?» freuet er sich etwa des-wegen? Nimmermehr deshalb. Und woher wissen wirdies? Weil er also fortfahrt: ---Nicht als ob ich dieGabe begehre; sondern was ich begehre ist die Frucht.»Von dir mein Gott habe ich gelernt, zwischen Gabeund Frucht zu unterscheiden. Die Gabe ist die Sacheselbst, welche der gibt, welcher die Nothwendigkeitcndarreicht, als Geld, Speise, Trank, Kleidung, Obdach,Hülfe. Die Frucht aber ist der gute und ausrichtigeWille des Gebers. Denn der gute Meister sagt nichtbloß: wer den Propheten aufnimmt; sondern fügthinzu: im Namen des Propheten. Eben so: nicht,wer den Gerechten ausnimmt, sondern wer ihn auf-nimmt in des Gerechten Namen, der wird den Lohndes Propheten, den Lohn des Gerechten empfangen.Auch sagt er nicht bloß: wer einem von meinen Ge-ringsten einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt,sondern wer es ihm gibt im Namen des Jüngers,der wird, wahrlich sage ichs euch, seinen Lohn nichtverlieren. Die Gabe ist: einen Propheten aufnehmen,einen Gerechten aufnehmen, dem Jünger einen Becherkalten Wassers darreichen; die Frucht aber: dieses imNamen des Propheten, im Namen des Gerechten, imNamen des Jüngers thun. Mit der Frucht wurdeElias von der Wittwe ernährt, da sie wußte, daß sieeinen Mann Gottes ernährte, und deßhalb ihn ernährte;von dem Raben aber wurde er durch die Gabe ernährt.Und zwar ward nicht der innere Elias, sondern deräußere ernährt, welcher auch aus Mangel solcherSpeise hätte verderben können.