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Bekenntnisse
Entstehung
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421
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Dreizehntes Buch.

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Früchte gebühren denjenigen, welche durch die Entwick-lung der göttlichen Geheimnisse die vernünftige Lehrevortrugen, und zwar gebühren sie ihnen als Menschen.Sie gebühren ihnen aber auch als lebendigenSeelen, die sich in aller Enthaltsamkeit zur Nachah-mung darstellen; sie gebühren ihnen ferner als Vö-geln wegen ihrer Segnungen, die sie aus Erden vermeh-ren, weil ihre Stimme über die ganze Erde ergangen.

Genährt aber werden durch diese Früchte, welchesich ihrer erfreuen; jene aber erfreuen derselben sichnicht, deren Gott der Bauch ist. Aber auch unterdenen, welche geben, sind nicht das, was sie geben,Früchte, sondern was sie in frommem Gemüthe geben.Daher sehe ich ganz offenbar, worüber jener,' welcherGott diente und nicht seinem Bauche, sich erfreuet; ichsehe es, und wünsche ihm höchlichst Glück. Dennempfangen hatte er von den Philippern, was sie durchden Epaphroditus gesandt hatten; dennoch ersehe ich,worüber er sich freuet. Worüber er sich aber freuet,davon nährt er sich, indem er in Wahrheit also spricht:--Ich habe mich sehr im Herrn erfreuet, daß ihr end-lich wieder einmal aufgeblüht seid, meiner zu gedenken;ihr gedachtet zwar auch meiner, aber ihr wäret in be-drängtem Zustande.» Jene waren also aus langwie-riger Bedrangmß kraftlos geworden, und gleichsamvertrocknet waren sie an jenen Früchten guter Werke;und er freuet sich für sie, daß sie wieder aufgeblühetsind, nicht für sich, daß sie seinem Mangel abgeholfen.Dcßhalb fügt er hinzu: --nicht sage ich das, als desMangels wegen, denn ich habe gelernt, wie's immer