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Bekenntnisse
Entstehung
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420
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42 (1 A. Augustinus Bekenntnisse.

Sagen will ich's, und mich nicht scheuen. DennWahres werde ich sagen, wenn du mir einhauchst, wasich nach deinem Willen über diese Worte sagen sollte.Denn nimmer glaube ich Wahres zu sagen, hauchtein anderer, als du, mir ein, was ich sagen soll, dadu die Wahrheit bist, jeder Mensch aber ein Lügnerist. Deswegen redet auch, wer Lüge redet, aus demSeinigen; damit ich also Wahres rede, will ich ausdem Deinigen reden. Sieh, du hast unszurSpeisegegeben alles Kraut, das sich besaamet aufErden, und alle Baume, die in sich selbstSaamen haben nach ihrer Art; und zwar nichtuns allein, sondern auch allen Vögeln des Him-mels und allen Thieren der Erde und Schlan-gen. Den Fischen und großen Wallfischen aber hastdu dieses nicht gegeben. Denn wir sagten bereits,daß durch Früchte der Erde angedeutet und bildlichdargestellt würden die Werke der Barmherzigkeit, welchein den Nöthen dieses Lebens von der fruchtbaren Erdedargebracht werden. Eine solche Erde war der frommeOnesiphorus, dessen Hause du Barmherzigkeit er-zeigtest, weil er oft deinen Paulus erquickte, und sichseiner Ketten nicht schämte. Dies thaten auch dieBrüder, und brachten solche Früchte hervor, welchedas, was ihm mangelte, aus Macedonien ergänzten.Wie schmerzlich aber klagt er über gewisse Bäume,welche ihm nicht die schuldige Frucht brachten, da ersagt: «bei meiner ersten Verantwortung ist mir Nie-mand beigestanden, sondern alle verließen mich: esmöge ihnen nicht zugerechnet werden!» denn solche