Dreizehntes Buch.
und beriefst sie in deinem verborgenen Ruthe, noch ehedas Firmament erschaffen ward. Eben so wenig ur-theilt er auch als geistiger Mensch über die unruhigenWolker dieser Welt; denn was frommt es ihm, zuurthcilen über die, welche draußen sind, da er nichtweiß, wer aus ihnen zur Süßigkeit deiner Gnade ge-langen, und wer in steter Bitterkeit der Gottlosigkeitverharren werde? Es empfing also der Mensch, dendu nach deinem Ebenbilde schufest, nicht Gewalt überdie Himmelslichtcr, noch über den verborgenen Him-mel selbst; nicht über Tag und Nacht, die du vor derSchöpfung des Himmels beriefest, noch über die Ver-sammlung der Gewässer, aus welchen das Meer be-steht; sondern --er empfing die Gewalt über die Fischedes Meeres und das Gevögel des Himmels, und überalle Thiere, und über die ganze Erde, und über allekriechende Thiere, die auf der Erde sind.» Denn erbeurtheilt und billigt, was er reckt, mißbilligt eben so,was er unrecht findet: sowohl in der Feier jener Ge-heimnisse, worin diejenigen eingeweihet werden, welchedeine Erbarmung aus den vielen Gewässern aufspürt;als in der Feier, wo jener Fisch, aus der Tiefe empor-gehoben, die fromme Erde speiset: sowie auch in denZeichen und Stimmen jener dem Ansehen deines Buchsunterworfenen Worte, welche gleichsam unter demFirmamente umherfliegen, durch Erklärung, Ausle-gung, Erörterung, Untersuchung, Segnung und Anru-fung deiner aus dem Munde hervorbrechen und er-schallen, daß das Volk antworte: Amen. Die Ursache,daß alle diese Worte körperlich ausgesprochen werden