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Bekenntnisse
Entstehung
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413
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Dreizehntes Buch.

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pflegen müßte: Wandelt euch um in eures SinnesErneuerung, so daß ihr selbst prüfet, welches der WilleGottes, was gut, was wohlgefällig, und vollkommensei. Darum sprachst du nicht: es werde der Mensch;sondern: lasset uns den Menschen machen; auch nicht:nach seiner Art, sondern nach unserm Bilde und un-serer Ähnlichkeit. Denn im Geiste erneuert, und an-schauend deine erkannte Wahrheit, bedarf er keinermenschlichen Unterweisung, daß er seiner Art nachahme;sondern von dir unterwiesen, soll er selbst prüfen,welches dein Wille sei und was gut, was wohlgefälligund vollkommen ist, und du lehrst ihn, der dessen nunfähig ist, die Dreieinigkeit der Einheit, und die Ein-heit der Dreieinigkeit schauen. Daher folgt aus dasin der Mehrheit gesprochene: --Laßt uns den Menschenmachen,» in der Einheit: «Und Gott erschuf denMenschen-,» und auf das in der Mehrheit ausgespro-chene: «nach unserm Bilde,» folgt in der Einheit:«nach dem Bilde Gottes.» So wird der Mensch zurErkcnntniß GotteS, nach dem Bilde dessen erneuert,der ihn erschuf; und «geistig geworden beurtheilet eralles, (was überhaupt zu beurtheilenist); er selbst wirdvon Niemanden beurthcilt.»

Daß er aber alles beurtheilet, wird dadurch aus-gedrückt: «daß er Gewalt hat über die Fische desMeeres und das Gevögel des Himmels, über alleThiers, und alles Wild, über die ganze Erde und allekriechende Thiere, die auf Erden sind.» Denn erbeurthcilt durch die Erkcnntniß des innerlichen Sinnes,durch welchen er vernimmt, was des Geistes Gottes