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Bekenntnisse
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404
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4V-4 A. Augustinus Bekenntnisse.

nehmen, bereitest du eine Scheune den vorübergehendenJahren. Denn nach ewigem Rathschlusse spendest duder Erde zu geeigneten Zeiten himmlische Gaben. Ei-nigen nämlich wird durch den Geist das Wort derWeisheit, gleich einem größeren Lichte verliehen,um derer Willen, die sich des Lichtes der hellen Wahrheit,wie im Aufgange des Tages freuen; Andern aber wirddurch denselben Geist das Wort der Wissenschaft,gleich einem geringeren Lichte, Andern Glaubens-kraft, Andern die Gabe der Heilungen, Andern Kraft derWunderthaten, Andern Weissagung, Andern Prüfungder Geistesgabcn, Andern die Gabe verschiedener Spra-chen; und alle diese gleich Sternen. Dieses Allesaber wirket Ein und derselbige Geist, der Jeglichembesonders zutheilt nach seinem Wohlgefallen, und glan-zende Gestirne zum Nutzen erscheinen laßt. Das Wortder Wissenschaft aber, welches alle Geheimnisse in sichfaßt, die gleich dem Monde mit den Zeiten wechseln,und die übrigen Kenntnisse der Gaben, deren nachherals Sterne erwähnt worden, leuchten nur geringe, wieim Anfange der Nacht, in Vergleich zu jenem Licht-glanze der Weisheit, dessen der vorbesagte Tag sicherfreuet. Nothwendig sind sie aber jenen, zu welchendein weiser Diener (er, der doch unter VollkommenenWeisheit redet) njcht als zu geistigen, sondern nur alszu fleischlichen Menschen reden konnte. Der thierischeMensch aber, gleich einem Kindlein und Säugling inChristo, bis er zu kräftigerer Speise erstarkt, und seineSehkraft den Anblick der Sonne aushält, halte seineNacht nicht für verlassen, sondern begnüge sich mit