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Bekenntnisse
Entstehung
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405
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Dreizehntes Buch. 405

dem Lichte des Mondes und der Sterne. Dies lehrestdu uns, unser allweiscster Gott, in deinem Buche,deinem Firmaments, auf daß wir in wunderbarer Be-trachtung alles unterscheiden, obwohl jetzt nur noch anZeichen und Zeiten, und Tagen, und Iahren.

Zuvor indeß waschet euch, seid rein, und schaffethinweg die Nichtswürdigkeit aus euren Gemüthcrn,und aus dem Anblicke meiner Augen, damit die«trockene Erde» erscheine. Lernt Gutes thun, spre-chet das Recht den Waisen, und rechtfertigt die Witt-wen, «damit die Erde nährendes Gras, und frucht-bares Holz hervorbringe;» und dann kommt, sagtder Herr, und ich will euch meine Geheimnisseauseinandersetzen, «auf daß Lichter am Firmamentedes Himmels werden, die auf der Erde leuchten.»Jener Reiche fragte den guten Meister, was er thunsolle, das ewige Leben zu erhalten. Es sagte ihmder gute Meister, den er für nichts weiter als einenMenschen hielt (gut ist er aber, weil er Gottist) er solle, wenn er zum Leben eingehen wolle,die Gebothe halten; er solle die Bitterkeit der Bos-heit, und Nichtswürdigkeit von sich entfernen; ersolle nicht tödten, nicht ehebrechen, nicht stehlen,nicht falsches Zeugniß geben, damit die trockeneErde erscheine, und Verehrung des Vaters und derMutter und Liebe des Nächsten hervorbringe.Dieses alles, sprach er, habe ich gethan. Woher alsoso viele Dornen, wenn das Erdreich fruchtbar ist?Gehe, rotte aus die waldigen Dornbüsche des Geizes,verkaufe, was du besitzest, werde reich an Früchten