Dreizehntes Buch.
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herabsehen. Auf solche, auf der Erde geborene Früchtesiehe herab, und heiße sie gut; und laß unser zeitlichesLicht hervorbrechen, und, von dieser niedrigem Fruchtunseres Handelns zu den Wonnen der Betrachtung er-hoben, das Wort des höheren Lebens erfassend, gleichLichtern in der Welt erscheinen, die fest an dem Fir-mamente deiner Schriften hangen. Denn dort un-terrichtest du uns, daß wir unterscheiden zwischenErkennbarem und Empfindbarem, wie zwischenTag und Nacht; oder zwischen Seelen, die theilsdem Erkennbaren, theils dem Empfindbaren ergebensind; auf daß nicht fürder du allein in der Verborgen-heit deines Gerichtes, wie damals als noch kein Fir-mament begründet war, «das Licht von den Fin-sternissen scheidest,» sondern daß auch deine gei-stigen Menschen, die du an demselben Firmamente befe-stigt und unterschieden hast, nach der Offenbarung deinerGnade über den Erdkreis, leuchten auf der Erde,und den Tag scheiden, und die Nacht unddie Zeiten anzeigen; weil das Alte vergangen, undsiehe, neu geworden ist; und weil unser Heil naherist, als da wir glaubig wurden; und weil die Nachtvorübergegangen, der Tag aber herangenahet ist, undweil du den Lauf deines Jahres segnest, indem duArbeiter sendest in deine Erndte, welche Andere ausge-saet und bearbeitet haben, sie auch sendest auf eineandere Aussaat, deren Erndte am Ende der Zeitenist. — So erfüllest du die Wünsche des Sehnsüchtigen,und segnest die Jahre des Gerechten; du aber bist im-merdar derselbe, und in deinen Jahren, die nicht ab-