Dreizehntes Buch.
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er aber erscheint, werden wir ihm ahnlichsein, denn sehen werden wir ihn, wie er ist.Wie er ist, Herr! dies Sehen harret unser, doch nochist es uns nicht vergönnet..
Denn ganz wie du bist, weißt allein du, der duunwandelbar bist, unwandelbar weißt, und unwandel-bar willst. Und deine Wesenheit weiß und will unwan-delbar; deine Weisheit ist und will unwandelbar, unddein Wille ist und weiß unwandelbar. Auch scheintvor dir nicht gerecht zu sein, daß, so wie das unwan-delbare Licht sich selbst erkennt, es auch so von demerleuchteten Wandelbaren erkannt werde. Deswegenist meine Seele vor dir, wie Erdreich ohne Wasser; >denn wie sie von sich sich nicht erleuchten kann, sokann sie sich auch von sich nicht ersättigen. So istalso bei dir der Quell des Lebens, wie wir in deinemLichte das Licht schauen werden.
Wer sammelte die bittern Gewässer in eine Ver-bindung? (Sie streben nach demselben Ziele zeitlicherund irrdischer Glückseligkeit, derentwegen sie alles thun,obschon sie unter unzählbaren verschiedenen Sorgenschwanken.) Wer versammelte sie, Herr, wenn nichtdu, der du sprachst, daß sich die Gewässer zu einemVerbände sammelten, und die trockene Erde er-scheine dürstend nach dir! Denn »dein ist das Meer, unddu hast es geschaffen, und die trockene Erde haben deineHände gebildet. -- Aber nicht die Bitterkeit der Willen,sondern die Sammlung der Gewässer wird Meergenannt. Denn du schränkst auch ein der Seelen böseBegierden, und steckst Grenzen, bis zu welchen sie