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Bekenntnisse
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400
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400 A. Augustinus Bekenntnisse.

und dein Wort durch Lesen zu erkennen. Denn siesehen dein Antlitz immerdar, und lesen in ihm ohneSilben der Zeit deines ewigen Willens Beschluß. Sielesen, wählen, und lieben sie; lesen immer, und nievergebt, was sie lesen. Denn wählend und liebendlesen sie gerade die Unwandclbarkeit deines Rathschlus-ses. Ihr Heft wird nicht geschlossen, ihr Buch wirdnicht zusammengerollt, denn du selbst bist es ihnen,und bist es in Ewigkeit, weil du sie über dies Firma-ment gestellt hast, welches du über der Niedern VölkerSchwachheit begründetest, auf daß sie hinaufblickten,und deine Barmherzigkeit erkennten, die dich ihnenzeitlich verkündigt, der du die Zeiten geschaffen hast.Denn im Himmel, Herr, ist deine Barmherzigkeit,und bis zu den Wolken deine Wahrheit. Die Wolkengehen vorüber, der Himmel aber bleibt; die Verkünderdeines Wortes gehen vorüber aus diesem Leben in einanderes Leben, deine Schrift aber bleibt über die Vol-ker verbreitet bis zum Ende der Zeiten. Doch auchHimmel und Erde werden vorübergehen, deine Worteaber werden nicht vorübergehen. Denn auch das Fellwird zusammen gelegt werden, und das Heu, überwelches es ausgespannt war, mit seiner Herrlichkeitvorübergehen: dein Wort aber bleibt in Ewigkeit, wasuns jetzt im Rathsel der Wolken, und im Spiegel desHimmels, nicht aber, wie es ist, erscheint, weil auchuns, obgleich wir deinem Sohne lieb sind, noch nichterschienen ist, was wir sein werden. Er blicktdurch das Gitter des Fleisches, und liebkoset, und entzündetuns, und wir laufen seinem Wohlgeruche nach. Wenn