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Bekenntnisse
Entstehung
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Dreizehntes Buch.

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kleidetest. Deshalb hast du auch gleich einem Felledas Firmament deines Buches ausgespannt, deineganz übereinstimmenden Reden, die du durch Vermitt-lung sterblicher Menschen über uns erhoben hast. Denndurch ihren Tod selbst wird die Befestigung des Anse-hens deiner von ihnen mitgetheilten Reden hoch überalles ausgebreitet, was darunter steht, die bei ihremLeben noch nicht so erhöht und verbreitet war. Dennda hattest du den Himmel noch nicht wie ein Fellausgespannt, noch nicht ihres Todes Ruf überall ver-breitet. Laß uns, o Herr, die Himmel, deiner HändeWerk, schauen; helle auf vor unfern Augen den Nebel,mit welchem du sie einhülltest. Dort ist dein Zeugniß,Weisheit verleihend den Kleinen. Vollende, o Herr,dein Lob aus dem Munde der Kinder und Sauglinge.Denn keine Bücher kennen wir, die so den Stolz ver-nichten, so vernichten den Feind und Widersacher, derdeiner Versöhnung widerstrebend seine Sünden ver-theidigt. Keine, Herr! keine andern so keusche Redensind mir bekannt, welche mich so zum Bekenntnisseanregten, so meinen Nacken unter dein Joch schmieg-ten und mich cinladeten, dir ohne Vergeltung zu die-nen Möge ich, gütiger Vater, sie verstehen! Verleihedieses mir, dem sich ihnen Unterwerfenden, weil du siefür jene begründet hast, die sich ihnen unterwerfen.

Andere Gewässer gibt es über diesem Firma-men te, ich glaube unsterbliche, und verborgen vor der irdi-schen Verderbniß. Mögen deinen Namen loben, mögendich loben die überhimmlischen Völker deiner Engel, dienicht nöthig haben, zu diesem Firmaments aufzublicken.