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Bekenntnisse
Entstehung
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398
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393 A. Augustinus Bekenntnisse.

ihm bekennen. Früh am Morgen werde ich vor dirstehen, und schauen das Heil meines Angesichts, mei-nen Gott, welcher auch unsere sterblichen Leiber belebenwird, wegen des Geistes, der in uns wohnet, underbarmend über unser finsteres und fluthendesInnere schwebte.

Deshalb haben wir auch auf dieser Pilgrimschaftdas Unterpfand empfangen, daß wir bereits ein Lichtseien, indeß wir bisher durch die Hoffnung gerettetworden, und Kinder des Lichts und Kinder des Tagessind, nicht aber Kinder der Nacht oder der Finsternisse,welche wir doch einst gewesen. Zwischen diesen unduns unterscheidest, bei der Ungewißheit menschlicherKenntnisse, allein du, der du unsere Herzen prüfest,und das Licht Tag, die Finsternisse Nacht nennest.Denn wer unterscheidet uns, wenn nicht du? Washaben wir aber, das wir nicht von dir empfingen, derdu aus demselben Stoffe Gefäße zur Ehre gebildet,aus welchem auch andere Gefäße zur Schande gewor-den sind?

Oder wer, wenn nicht du, unser Gott, hat einFirmament des Ansehens über uns in deiner göttlichenSchrift gemacht? Denn der Himmel wird aufgerolltwerden wie ein Buch, und jetzt ist er ausgespannt überuns wie ein Fell. Denn in erhabenstem Ansehen istdeine göttliche Schrift, wenn schon jene Sterblichen,durch welche du sie uns mittheilteft, durch die Pfortendieses Todes hindurchgegangen sind. Und du weißtes, Herr! du weißt es, wie du die Menschen, alsdurch die Sünde sie sterblich wurden, mit Fellen be-