Dreizehntes Buch.
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es nicht um dich verdienen, daß er würde. Oder wiehat der Anbeginn des geistigen Geschöpfs es um dichverdient, daß es wenigstens verfinstert, dem Abgrundeahnlich, dir unähnlich, umhertrieb, wäre es nicht durcheben dieses Wort zu ihm gerichtet worden, durch denes gemacht war, und von ihm erleuchtet, ein Licht ge-worden, zwar nicht gleich, doch ähnlich deinem Ebenbilde?
Denn gleichwie für den Körper seyn und schönseyn nicht einerlei ist (sonst könnte es ja keine Un-gcstalt geben), so ist auch für den erschaffenen Geistnicht einerlei, leben und weise leben, sonst würde erunabänderlich weise sein. Gut für ihn ist es aber,immer dir anzuhangen, damit er nicht das Licht, waser durch seine Hinwendung erlangt, durch seine Ab-wendung verliere, und in ein Leben zurückfalle, daseinem düstern Abgrunde ähnlich ist. Denn auch wir,die wir der Seele nach ein geistiges Geschöpf sind,waren in jenem Leben, als wir abgewendet waren vondir, unserm Lichte, Finsterniß; und noch kämpfenwir mit den Überbleibseln unserer Dunkelheit, bis wirin deinem Eingebornen "wie Berge Gottes deine Ge-rechtigkeit werden.» Denn damals waren wir, einemtiefen Abgrunde gleich, ein Gegenstand deines Gerichts.
Daß du aber bei den ersten Schöpfungen sagtest:"Es werde Licht und es ward Licht!» Diesesverstehe ich nicht unpassend von dem geistigen Geschöpfe;weil es doch bereits ein Leben hatte, wie es auch seinmochte, was du erleuchten konntest. Aber wie dieses esnicht um dich verdient hatte, daß es ein derartiges Lebenwürde, das erleuchtet werden könnte, eben so wenig
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