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Bekenntnisse
Entstehung
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378
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378 A. Augustinus Bekenntnisse.

ben, als auch jene, die stufenweise, der Zeit und demRäume nach, von dir entfernt, die wunderbaren Ver-änderungen der Zeit bewirken oder erleiden. Diesessehen sie, und erfreuen sich im Lichte deiner Wahrheit,so viel sie es hier vermögen. Ein anderer von ihnen'tet auf das, was gesagt ist: «Im Ansänge hat Gottgemacht," und erblickt als Anfang die Weisheit, weilauch sie selbst zu uns spricht. Ein anderer achtet eben-falls auf eben diese Worte und versteht unter dem An-fange das Entstehen der geschaffenen Dinge, und nimmtdas «Im Anlange hat er gemacht» so, als wenn eshieße: zuerst hat er gemacht. Bon denen hinwieder,welche unter dem «im Anfange» verstehen, du habestin deiner Weisheit Himmel und Erde gemacht, glaubteiner, der noch zu erschaffende Stoff des Himmelsund der Erde sei selbst schon Himmel und Erdegenannt; ein anderer, die schon gebildeten und ver-schiedenen Wesen; ein anderer ein gestaltetes und zwargeistiges Wesen, unter dem Namen des Himmels, cmanderes gestaltloses von körperlichem Stoffe, unter demNamen der Erde. Welche aber unter der Benennungvon Himmel und Erve den noch gestaltlosen Stoff ver-stehen, aus welchem Himmel und Erde gebildet werdensollte, verstehen auch dieses nicht auf eine und dieselbeWeise: sondern der eine versteht unter ihm das, worausdas erkennbare und fühlbare Geschöpf; ein anderer nurdas, woraus jene fühlbare körperliche Masse in ihremgroßen Schooße erkennbare und sichtbare Geschöpfe um-fassend, vollendet werden sollte. Eben so auch sind dienicht Eins, welche glauben, daß bereits geordnete und