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Bekenntnisse
Entstehung
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371
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Zwölftes Buch.

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was falsch ist, gesagt. Verbinden aber, o Herr,will ich mich mit denen, und mit ihnen mich in direrfreuen, welche sich in deiner Liebe Ncichthum vonder Wahrheit nähren, und vereint wollen wir zu deinesBuches Worten hintrcten, und in ihnen deinen Willensuchen, durch den Willen deines Dieners, durch dessenFeder du ihn uns mitgetheilt hast.

Wer von uns aber wird unter so viel Wahrem,das dem Forschenden in jenen Worten aufstößt, jenachdem man selbe so oder so versteht, das Wahre sofinden, daß er eben so zuversichtlich behaupte, dieseshabe Mopses gemeint, und eben dieses durch jene Er-zählung zu erkennen geben wollen, als er zuversichtlichsagt, dieses ist wahr, er möge nun dieses oder jenesgemeint haben? Denn, sieh mein Gott! ich dein Diener,der ich dir in dieser Schrift ein Bckenntnißopfer gelo-bet habe, und bitte, daß ich aus deiner Erbarmungdar meine Gelübde treu erfülle; siehe! mit wel-cher Zuversicht ich sage, du habest in deinem unwan-delbaren Worte Alles, Sichtbares und Unsichtbares,gemacht; so auch sage ich mit eben dieser Zuver-sicht: Auf nichts anders, als auf dieses, habe Mopsesgezielt, als er schrieb: »Im Anfange hat Gott Him-mel und Erde gemacht.» Denn nicht so, wie ich indeiner Wahrheit dieses als gewiß erkenne, sehe ich auchin seinem Geiste, er habe jenes gedacht, als er diesesschrieb. Denn er konnte, als er sagte: »Im An-fange», an den Anfang des Schaffens selbst denken;er konnte hier auch unter --Himmel und Erde» einenoch ungebildete und unvollendete, aber bereits ange-