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Bekenntnisse
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360
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360 A. Augustinus Bekenntnisse.

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der Wohnung der Herrlichkeit meines Herrn deinesErbauers und Besitzers liebe ich. Nach dir sehntsich meine Pilgerfahrt, und ich sage zu dem, der dichgemacht, daß er auch mich in dir besitzen möge, weiler auch mich gemacht hat. Ich irre wie ein verlornesSchaaf, aber ich hoffe, ich werde auf den Achseln meinesHirten, deines Erbauers zu dir zurückgebracht werden.Was sagt ihr mir nun, ihr Widersprecher, die ich an-redete, welche ihr jedoch Mopses für einen frommenDiener Gottes, und seine Bücher für Aussprüche desheiligen Geistes haltet? Ist dieses nicht ein HausGottes, nicht zwar Gott gleichewig, doch aber auf seineWeise ewig in dem Himmel, wo ihr vergeblich nacheinem Wechsel der Zeiten sucht, weil ihr ihn nicht fin-den werdet? Denn das, für welches es gut ist, immerGott anzuhangen, überschreitet jede Ausdehnung, undjeden vorüberrollenden Zeitraum. So ist's, sagen sie.Was behauptet ihr dann von demjenigen, was meinHerz zu meinem Gott aufschrie, als es in seinem In-nern die Stimme seines Lobes hörte, sei falsch?Vielleicht, daß ein ungestalteter Stoff da gewesen, beiwelchem aus ganzlichem Mangel einer Gestalt, keineOrdnung war? Wo aber keine Ordnung war, konnteauch kein Zeitwechsel sein, und doch war dieses Beinahe-nichts, in soweit es nicht ganz und gar Nichts war,doch von dem, von welchem Alles ist, was immerhin nurEtwas ist. Aber auch dieses, sagen sie, taugnen wir nicht.

Mit diesen aber will ich mich vor dir mein Gottin etwa unterhalten, welche alles als wahr einräumen,was deine Wahrheit dem Innersten meines Geistes