Zwölftes Buch.
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heit, die erschafft, und der, welche erschaffen wird;gleichwie zwischen der rechtfertigenden Gerechtigkeit,und der Gerechtigkeit, welche durch Rechtfertigung ge-worden ist, denn anch wir werden deine Gerechtigkeitgenannt. Einer deiner Diener sagt ja: damit wirwürden Gerechtigkeit vor Gott in ihm. Weil also vorallein Andern eine gewisse Weisheit erschaffen worden,welche erschaffen ist als vernünftige und verständigeSeele deiner keuschen Stadt, unserer Mutter, die daoben ist und frei ist und ewig in den Himmeln —(und in welchen Himmeln als in den Himmeln derHimmel, welche dich loben); weil auch dieser Himmeldes Himmels des Herrn ist, so besteht doch, obwohlwir vor ihr keine Zeit antreffen, weil sie als Zuerst-geschaffene auch der Erschaffung der Zeit vorhergeht,vor ihr des Schöpfers Ewigkeit, von welchem sie ge-macht, ihren Anfang, wenn auch nicht der Zeiten, welchenoch nickt waren, doch ihrer Beschaffenheit genommenhat. Sie ist daher von dir, o Gott unserm Herrn,und zwar so, daß ganz etwas anderes als du, undnicht dasselbe mit dir ist. Denn obgleich wir nichtallein nickt vor ihr, sondern auch an ihr selbst keineZeiten finden (weil sie fähig ist, immer dein Angesichtzu sehen, und nie sich von ihm abwendet und ebendadurch es geschieht, daß keine Veränderung bei ihrstattfindet) so liegt doch Wandelbarkcit in ihr, und siewürde dunkeln und erkalten, wenn nicht, mit innigerLiebe dir anhangend, sie gleich einer ewigen Mittags-sonne durch dich leuchtete und entbrennte. O lichtvol-les und ansehnliches Haus, deine Pracht und den Ort
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