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Bekenntnisse
Entstehung
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349
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Zwölftes Buch.

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es auszusprechen nicht vermag. Denn die Veränder-lichkeit der veränderlichen Dinge selbst ist fähig allerGestalten, in welche veränderliche Dinge verändert wer-den. Und was ist sie? Ist sie ein Geist? Ist sie einKörper? Ist sie eine Gestalt des Geistes oder Körpers?Könnte man sagen: auch das Nichts ist etwas und istes nicht, so würd' ich sie so nennen, und doch warein, was auch immer für ein Etwas, damit es jenesichtbaren und geordneten Gestalten annähme.

Und woher war dieses, was immer für ein Etwas,wenn nicht von dir, von welchem Alles ist, in wieweites ist. Aber um so entfernterer jedoch nicht dem Ortenach ist es von dir, je unähnlicher es dir ist. Alsohast du, o Herr, der du nicht dann dieses dann jenes,sondern derselbige, dcrsclbige und derselbige, der heilige,heilige, heilige, allmachtige Herr und Gott bist, imAnfange, welcher in dir ist in deiner Weisheit, welcheaus deiner Wesenheit geboren ist. Etwas und auSNichts gemacht. Denn gemacht hast du Himmel undErde, nicht von dir; denn dann wären sie gleich dei-nem Eingeborenen, und daher auch dir; und auf keineWeise war' es gerecht, daß etwas, was nicht von dirist, dir gleich sei. Aber außer dir, Gott, du einfacheDreiheit und dreifache Einheit gab es Nichts, worausdu Sie machen konntest; und darum hast du ausNichts Himmel und Erde, etwas Großes und etwasKleines, und weil du allmächtig und gütig bist, umalles Gute zu schaffen, einen großen Himmel und einekleine Erde gemacht. Du wärest, und nichts Anderes,woraus du Himmel und Erde gemacht, ein Zweifa-