Eilftes Buch.
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macht hast; durch deinen Eingebornen, durch welchendu das Volk der Gläubigen und unter ihm auch michzur Kindschaft gerufen: Instandigst fleh' ich zu dir,durch ihn, welcher zu deiner Rechten sitzt, und dichfür uns anruft, in welchem alle Schatze der Weisheit! und Wissenschaft verborgen sind. Ihn such' ich indeinen Schriften. Moyscs hat von ihm geschrieben.Dieß sagt er selbst; dicß sagt die Wahrheit.
Hören nnd erkennen will ich, wie du im AnfangHimmel und Erde gemacht hast. Geschrieben hat die-» ses Moyscs; geschrieben hat er es, und ist fortgegan-gen von hicniedcn, übergegangen zu Dir; denn jetztist er nicbt vor mir; war' er es, ich würd' ihn haltenk und bitten, und durch dich beschwören, mir jenes zuerklären; und den aus seinem Munde hervorkommen-I den Tönen die Ohren meines Körpers leihen. Spracheer nun die hebräische Sprache, vergebens erregt' ermeinen Sinn, denn von diesem Allem würd' auch! nickts meinen Verstand berühren; redet' er aber la-i teinisch, so wüßte ich, was er sagte. Woher aber würd'k ich wissen, ob er Wahrheit spräche? Wüßt' ich aberl auch dieses, würd' ich es auch von ihm wissen? Inmeinem Innern, im innersten Sitze der Gedankenwürde keine hebräische, keine griechische, keine latei-nische, keine fremde Stimme, sondern die Wahrheitohne die Werkzeuge des Mundes und der Zunge, ohneSllbcngeräusch sagen: Er spricht wahr! und ich würd'alsbald mit Vertrauen zu jenem deinem Manne sagen:Du redest wahr. Da ich ihn nun aber nicht befra-gen kann, so bitt' ich dich, von welchem erfüllt er