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Bekenntnisse
Entstehung
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305
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Zehntes Buch. 305

ist, durch die Gerechtigkeit, die er mit Gott gemeinhatte, der gerechtfertigten Bösen Tod vernichtete, dener mit diesen gemein haben wollte. Dieser ward denHeiligen der Vorzeit gezeigt, daß sie durch den Glau-ben ,an sein künftiges Leiden, wie wir durch den Glau-ben an das Vergangne, selig würden. Denn in wieweit er Mensch, in so weit ist er Mittler; in wie weitdas Wort, ist er kein Mittler, weil er Gott gleich ist,und Gott bei Gott, und zugleich mit dem heiligenGeist Ein Gott.

Wie hast du uns geliebt, guter Vater, der dudeines einzigen Sohns nicht schontest, sondern ihn füruns Bösen dahingabst! Wie hast du uns geliebt!Uns, für die Jener, der es keinen Raub achtete, dirgleich zu sein, gehorsam ward bis zum Tode desKreuzes! Der allein frei ist unter den Todten, Machthabend, seine Seele zu entlasten, und Macht habend,sie wieder anzunehmen! der für uns bei dir ein Sie-ger und eine Sühnung ist, und darum ein Sieger,weil er eine Sühnung! Der für uns bei dir einOpfcrpriestcr und ein Opfer ist, und darum ein Opfer-priestcr, weil er ein Opfer! Und der uns aus Knech-ten zu deinen Söhnen machte, indem er von Dir ge-bohren ward, und Uns diente! Billig ruht festweine Hoffnung auf ihm, daß du heilen werdest allemeine Schwachen durch den, der zu deiner RechtenM, und dich für uns bittet. Sonst verzweifelte ich.Denn viel und groß sind meine Schwachen, viel undgroß: aber kräftiger ist deine Arznei. Mahnen konn-ten wir, fern sei dein Wort von der Verbindung der