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Bekenntnisse
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306
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306 A. Augustinus Bekenntnisse.

Menschen, und verzweifeln, wenn es nicht Fleisch ward,und in uns wohnte.

Erschrocken vor meinen Sünden und vor der Lastmeines Elends, rathschlagt' ich im Herzen, und sannüber eine Flucht in die Einsamkeit: aber du hieltestmich ab, und stärktest mich, und sprachst: Darum istfür alle Christus gestorben, auf daß die, welche leben,nun nicht sich leben, sondern dem, der für sie gestor-ben ist! Siehe Herr! auf dich werf' ich alle meineSorg', auf daß ich lebe; und die Wunder deines Ge-setzes will ich betrachten. Du kennst meine Unerfah-renheit und Schwache: lehre mich und heile mich.Dieser dein Einziger, in dem alle Schätze der Weis-heit und Wissenschaft verborgen sind, erkaufte mich mitseinem Blute. Lasse die Stolzen mir nicht schmähen,dieweil ich meines Lösegelds gedenk' und ich es ess'und es trink', und es Andern mittheil' und ein Dürf-tiger, davon gesättigt zu werden wünsche, mit Jenen,die da essen und gesättigt werden! Und es loben denHerrn, die ihn suchen.