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Bekenntnisse
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304
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3l)4 A. Augustinus Bekenntnisse.

zu Mitgesellen ihrer Hoffart herbei die Herrscher derLuft, von denen sie durch magische Künste getauschtwurden, einen Mittler suchend, und er war es nicht.Denn der Teufel wars in Gestalt eines Engels desLichts. Und viel reizt' er das stolze Fleisch dadurch,daß er selbst nicht Fleisch war. Denn Sterbliche wa-ren Jen' und Sünder: Du aber Herr, mit dem siestolz sich suchten zu versöhnen, bist unsterblich undohne Sünde. Der Mittler aber zwischen Gott undden Menschen mußt' etwas gottahnliches, und etwasmenschenähnliches haben, damit er nicht, ganz ahnlichden Menschen, zu weit von Gott, oder, ganz gottahn-lich, zu weit von den Menschen, und also kein Mittlerwäre.. Jener betrügende Mittler, von dem, deinemverborgenen Gerichte gemäß, der Stolz getauscht zuwerden verdient, hat Eins mit den Menschen gemein,die Sünde; ein Andres will er mit Gott gemein zuhaben scheinen, indem er, da ihn des Fleisches Sterb-lichkeit nicht umhüllt, mit Unsterblichkeit prahlt. Dochweil der Sünde Lohn der Tod ist, hat er dies gemeinmit den Menschen, daß er wie sie zum Tode verdammtwird.

Aber der wahrhafte Mittler, den du durch deineverborgne Barmherzigkeit den Demüthigcn zeigtest,daß sie durch sein Beispiel die wirkliche Demuth er-lernten, dieser Mittler zwischen Gott und den Men-schen, der Mensch Christus Jesus, erschien zwischendie sterblichen Sünder und unsterblichen Gerechten,sterblich mit den Menschen, und gerecht mit Gott, aufdaß er, da der Gerechtigkeit Lohn Leben und Fried'