Zehntes Buch.
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mich zwar nicht, mein Thier vom Wege hinzulenken,neigt aber mein Herz zu sich. Und wenn du michdann nicht schnell meiner Schwachheit erinnerst, undmich crmahnst, entweder durch irgend einen Gedanken,von jenem Anblicke selbst hervorgebracht, zu dir auf-zusteigen, oder ihn ganzlich zu verachten, und vorbei-zugehnz so erstarr' ich in Eitelkeit.
Wie oft macht mich, wann ich zu Hause sitze, diefliegenfangende Stcrneidechs, oder die Spinne, die siein ihr Gewebe wickelt, aufmerksam? Obs kleine Thier-chen sind, geschieht darum nicht dasselbe? Sie sindmir Anlaß, dich zu loben, den wunderbaren Schöpfer,und den Ordner aller Dinge: aber Jenes machte dochzuerst mich aufmerksam. Ein Anderes ist schnell auf-slchn, ein Anderes nicht fallen. Und von derlei istvoll mein Leben, und meine einzige Hoffnung ist deineso große Barmherzigkeit. Denn da unser Herz einBeHalter wird von dieser Art Dinge, und Haufenvielfacher Eitelkeit in sich tragt; so werden auch oftunsre Gebete dadurch unterbrochen und gestört.- undwährend wir vor deinem Angesichte zu deinen Ohrenunsers Herzens Stimme richten, stürzen, ich weiß nichtwoher, nichtige Gedanken herbei, die uns von einerso wichtigen Sach' abwenden. Sollen wir auch diesgering achten? Oder soll uns etwas anders mit Hoff-nung erfüllen, als nur deine Barmherzigkeit, weil dubereits anfingst, uns zu andern?
Und du weißt es, wie sehr du mich schon besser-test, der du mich zuerst heiltest von der Rachsucht, aufdaß du gnadig würdest allen meinen übrigen Gebre-