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Bekenntnisse
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294
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294 A. Augustinus Bekenntnisse.

zu thun verliehst, Herr meines Heils! Aber wanndarf ich sagen, da unser tagliches Leben so mancheDinge dieser Art umklirren, wann darf ich sagen, daßnichts von Allem dem mich aufmerksam mache zumSchauen, und in mir eitle Sorg' errege? Wohlreißen Theater mich nicht mehr an sich; Ich sorg'auch nicht, die Durchgange der Sterne zu kennen;auch nie fragte meine Seele die Schatten um Rath;alle schändlichen Geheimnisse verabschen' ich. Wie oftversucht es der Feind durch die List der Eingebungen,daß ich von dir, Herr mein Gott, dem ich nur de-müthigcn und einfältigen Dienst schuldig bin, ein Zei-chen verlange? Aber ich beschwöre dich bei unsermKönig und bei dem einfältigen und züchtigen Bater-lande Jerusalem, daß die Einwilligung hiezu, so wiesie jetzt weit von mir ist, stets weit und immer weitervon mir sein möge! Witt' ich dich für JemandesHeil, so ist ganz anders das Ziel meiner Bitte, unddu verleihst mir und wirst mir verleihn, daß ich nachdir, der du thust, was dir beliebt, gern mich füge.Aber durch wie viele äußerst geringfügige und werth-lose Dinge wird täglich unsre Neugier versucht! Undwie oft wir fallen, wer zählt es? Wie oft achten wirauf den Eitelredcndcn anfangs mit Geduld, um nichtdie Schwachen zu beleidigen, hören aber darauf all-mählig gern ihm zu? Ich sehe nicht mehr zu, wannder Hund den Hasen jagt, geschieht es im Eircus:aber auf dem Felde, geh' ich von ungefähr vorüber,wendet es mich vielleicht ab von den wichtigsten Ge-danken; und diese Jagd zieht mich an, und zwingt