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Bekenntnisse
Entstehung
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285
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Zehntes Buch.

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weniger Huben. Das heißt: Jenes wird- mich nichtglücklich, dies nicht unglücklich machen. Und eineandre Stimme hört' ich: Denn ich habe gelernt, mitdem Gegenwärtigen mich zu begnügen, und weißÜberfluß zu haben, und Mangel zu dulden. Allesvermag ich in Dem, der mich stärkt! Siehe daeinen Krieger aus dem himmlischen Lager, nicht Staub,wie wir! Aber gedenke, Herr, daß wir Staub sind,und aus Staube schufst du auch diesen Menschen;auch er war verloren und ist wiedergefunden. Aucher, den ich liebe, da er dies durch den Hauch deinerEingebung spricht, vermocht' es nicht durch sich selbst,weil er eben so Staub war. Alles vermag ich, sagter, in dem, der mich stärkt! Stärke mich, daß ichsvermöge. Gib, was du befiehlst, und befiehl, wasdu willst. Er bekennt, daß es ihm verliehn sei, undwessen er sich rühmt, dessen rühmt er sich im Herrn.Einen andern hört' ich bitten, daß ihm verliehenwürde: nimm hinweg von mir, spricht er, die Begier-lichkeit des Bauches! Daher erhellt, daß du gebest,heiliger Gott, wenn das geschieht, was du befiehlst.

Du lehrtest mich, gütiger Bater, daß den ReinenAlles rein sei, aber daß es böse sei, wenn der MenschÄrgerniß gibt durch Essen; und: daß alle deine Schö-pfung gut, und nichts zu verwerfen sei, was mitDank empfangen wird; und: daß die Speis' unsunserm Gotte nicht empfehle; und: daß keiner unsrichten soll nach Speis' und Trank; und: daß derEssende den Nichtessenden nicht verachten soll', undder Nichtessende den Essenden nicht richten. Dies

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