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Bekenntnisse
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282
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282 A, Augustinus Bekenntnisse.

geschehen ist. Vermag deine machtige Hand es nicht,allmachtiger Gott, alle Schwachheiten meiner Seelezu heilen, und mit größerer Fülle deiner Gnade diegeilen Regungen auch meines Schlummers zu tilgen?

Immer mehr und mehr, Herr, wirst du in mirdeine Gaben vergrößern, auf daß meine Seele mirfolge zu dir, entlöst vom Leime der Begierlichkeit, da-mit sie nicht strebe wider sich selbst, und damit sie imTraume nicht allein sich nicht hinreißen lasse durchthierische Bilder zu jenen Schandlicbkeitcn bis zumErgüsse des Fleisches; sondern daß sie nicht einmaleinwillige- Denn daß nichts dergleichen, auch nichtso wenig, daß es nur einen Augenwink lang dauerte,uns gefall', und auch selbst die keuschen Regungendes Schlafenden nicht störe, und daß nicht allein indiesem Leben, sondern auch in diesem Alter: das istnichts Schweres für dich Allmachtigen, der mehr zuverleihen vermag, als wir bitten und erkennen. Den-noch, wie es sei mit mir in Rücksicht dieses Übels,Hab' ich jetzt meinem gütigen Herrn bekannt, froh-lockend mit Zittern in dem, was du mir gabst, undtraurend, daß ich noch unvollkommen bin, undhoffend, du werdest an mir deine Barmherzigkeit voll-enden bis zum völligen Frieden, welchen mein Inne-res und mein Äußeres mit dir haben wird, wann derTod durch den Sieg verschlungen ist.

Noch eine andre Plage gibts für jeden Tag, und >wollte Gott, Sie wäre die einzige. Denn wir ersetzenden taglichen Werfall des Körpers durch Essen und 'Trinken, bis du die Speisen zerstörst und den Bauch,