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Bekenntnisse
Entstehung
Seite
249
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Zehntes Buch.

wo Ich bin, so wie ich bin. Also hören wollen siemich, wie ich innerlich sei, wohin sie nicht mit Augenoch Ohr noch Geist dringen können. Glauben wer-den sie mir: aber auch mich erkennen? Denn dieLiebe, wodurch sie gut sind, sagt ihnen, ich lüge nichtin meinen Bekenntnissen; und sie in ihnen glaubt mir. >

Aber die Frucht, die es hervorbringen soll? Wol-len sie mir Glück wünschen, wann sie hören, wie ichmich dir nähere durch deine Gnade, und bittenfür mich, wann sie hören, wie mich meine Schwerezurückdrückt? Solchen will ich mich offen darlegen!Denn nicht klein ist die Frucht, Herr mein Gott, wennvon vielen dir gedankt wird unserthalben, und vieledich bitten sür uns. Die brüderliche Seele liebe dannan mir, was du sie lieben lehrst, und beweine an mir,was du sie beweinen lehrst. Die brüderliche Seelethue das, nicht die fremde, nicht die Seele der Welt-kinder, deren Mund Eitelkeit redet, und deren Rechtedie Rechte der Bosheit ist: sondern die brüderliche,die sich freut über mich, wo sie Gutes findet, undtrauert über mich, wo sie Böses findet; denn sie liebtmich, Gutes finde sie oder Böses. Solchen will ichmich offen darlegen, und aufathmen mögen sie in mei-nem Guten, und seufzen in meinem Bösen. MeinGutes ist deine Anordnung und deine Gabe; meinBöses ist meine Schuld und deine Gerechtigkeit. Ath-men sie auf in jenem, und seufzen in diesem, und Lob-gesang und Klage steigen auf in dein Angesicht ausden brüderlichen Herzen, deinen Opfergefaßen! Duaber, Herr, erfreut von dem Gerüche deines heiligen