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Bekenntnisse
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242
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242 A. Augustinus Bekenntnisse.

erinnert' ich mich der treffenden Verse des Ambrosius;denn Du bist

Gott, Schöpfer aller Ding' umher,

Der Pole Lenker! der de» TagMit anmuthvollem Lichte schmückt,

Die Nacht mit Schlummerslieblichkeit,

Auf daß den matten Leib die RuhZur Arbeit wieder kräftige,

Und muntre auf den müden Geist,

Und Trauer schwinden mach' und Angst.

Und nun dacht' ich mir allmahlig deine Magd,wie sie vorder gewesen war, ihren gottesfürchtigenWandel, und ihr heiliges, liebreiches und willfahrigesBetragen gegen uns, das mir nun so plötzlich entris-sen war. Nun gelüstet' es mir, zu weinen in deinemAngesicht über sie und für sie, über mich und für mich.Und ich entließ die zurückgezogenen Thrancn, daß sieflössen, so viel sie wollten, und legte sie unter meinHerz, und ruhete in ihnen, weil dort deine Ohrenwaren, und nicht die irgend eines Menschen, der diesWeinen zum Prunk gedeutet hatte. Und nun bekenn'ich sie dir schriftlich; es lese sie, wer da will, unddeute sie, wie er will. Und findet er es sündhaft, daßich um meine Mutter eine kurze Zeit weinte, um dieMutter, die meinen Augen abgestorben war, die ummich so viele Jahre mit ihren Augen geweint hatte,damit ick auflebt' in deinen Augen; so verlach' er michnicht, sondern weine vielmehr, wenn er stark ist in derLiebe, für meine Sünden zu dir, Vater aller Brüderdeines Gesalbten.