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Bekenntnisse
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241
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Neuntes Buch.

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tiglich grumte, daß diese menschlichen Zufalle, die ganzder Ordnung und unsrer Natur gemäß sind, so vielüber mich vermochten; so beklagt' ich mit neuemSchmerzen meinen ersten Schmerzen, und doppelteTraurigkeit quälte mich.

Und siehe der Leib ward zu Grabe getragen, undwir gingen hin und zurück ohne Thranen. Denn selbstunter den Gebeten, die wir zu dir hinaufsandten, wah-rend dir dargebracht wurde das Opfer unsers Lösegel-des, und, wie es gebrauchlich ist, neben das Grab derLeichnam hingestellt war eh' er versenkt ward, selbstunter diesen Gebeten weint' ich nicht, sondern denganzen Tag war ich traurig in meinem Innern, und,verwirrt im Geiste bat ich dich, so gut ichs vermochte,du mochtest meinen Schmerz heilen: aber du thatestes nicht, um mir, wie ich glaube, durch dies einzigeBeispiel zu beweisen, was die Gewohnheit auch nochüber jenen Geist vermag, der schon nicht mehrsich mit eiteln Worten nährt. Es dauchte mich auchrathsam, baden zu gehen; denn ich hatte gehört, daßdaher das Bad (Balneum) den Namen erhielt, weiles die Erichen Balaneion nannten, indem es denKummer vertreib' aus der Seele. Sieh, auch diesbekenn' ich deiner Barmherzigkeit, Vater der Waisen,daß ich badete: und blieb der, der ich war, eh' ichbadete. Denn es verging nicht aus meinem Herzendes Kummers Bitterkeit. Drauf ging ich schlafen,und erwacht', und fand um nicht wenig meinen Schmerzbesänftigt. Und da ich allein war in meinem Bett,

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