Neuntes Buch.
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in unsrer Abwesenheit, als wir schon zu Rom waren,ergriff ihn körperliche Krankheit, wahrend der er Christund Glaubiger ward, und aus diesem Leben wanderte.So hast du dich nicht allein seiner, sondern auch un-ser erbarmt, damit wir nicht, gedenkend seiner sreund-schaftlichen Liebe gegen uns, und doch ihn nicht zah-lend unter deine Heerde, gepeinigt würden von uner-träglichen Schmerzen. — Dank dir, unser Gott, wirsind dein! Deine Erbarmungen und Tröstungen be-weisen es. Ein getreuer Versprecher, wirst du Vere-kundus vergelten für sein Landgut, wo wir von demGetümmel der Welt ausruhten in dir, in der Lieb-lichkeit deines ewigblühenden Paradieses, weil du ihmdie Sünden noch auf Erden vergabst, auf deinem hei-ligen Berge, dem Berge der Fruchtbarkeit.
Bekümmert war also Jener. Nebridius aberfreute sich- Denn obwohl auch Er, noch kein Christ,in die Grube des verderblichen Jrrthums gefallen war,daß er das Fleisch der Wahrheit, deines Sohns, fürein Schattenbild hielt, so halt' er sich doch emporge-schwungen, und war nun anders geworden, und, zwarnoch in kein Geheimniß deiner Kirche eingeweiht, eineifriger Forscher der Wahrheit. Nicht lange nach unsrerBekehrung und Wiedergeburt durch deine Taufe, wardauch Er katholischer Glaubiger, und diente dir in voll-kommner Keuschheit und Enthaltsamkeit bei den Sei-nigen in Afrika, und nachdem sein ganzes Haus durchihn zu Christen geworden war, lösetest du ihn vomFleisch, und jetzt lebt er im Schoost Abrahams. Wases auch sei, was durch diesen Schoost angedeutet wird:
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