Achtes Buch.
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Fem seis, daß in dein Heiligthum Reiche vorArmen aufgenommen würden, oder vor Unedlen Edle.Denn vielmehr das Schwache vor der Welt erwähltestdu, um das Starke zu Schanden zu machen, und dasUnedle vor dieser Welt erwähltest du, und das Ver-achtete, und das, was nicht ist, als wenn es wäre,um das, was ist, zu vernichten. Und dennoch selbstdieser geringste deiner Apostel, durch dessen Mund dudiese Worte ertönen ließest, liebt' es, als durch seineWaffen des Prokonsuls Paulus Mermuth bekämpft,und dieser unter das sanfte Joch deines Gesalbten ge-bracht, und nun des großen Königs Unterthan gewor-den war, seinen vorigen Namen Saulus mit Pauluszu verwechseln, zum Zeichen eines so wichtigen Siegs.Denn mehr wird der Feind in Dem besiegt, den ermehr hält, und durch den er Mehrere hält. Mehraber hält er die Stolzen durch des Adels Namen, unddurch diese Mehrere des Anschns wegen. — Je willi-ger sich nun vordem leiten ließ des Biktorinus Herz,das wie eine unüberwindliche Beste der Teufel innehatte, und seine Zunge, womit er wie mit starkemund scharfem Pfeile Biele getödtet hatte; desto schran-kenloser mußte die Freude sein deiner Kinder, weilunser König den Starken fesselte, und sie sahen, wiesein Geräthe hinwcggcnommen und gereinigt und be-reitet ward zu deiner Ehr', und nützlich ward demHerrn zu jedem guten Werke!
Aber als mir dein Diener Simplicianus dies vonBiktorinus erzählte, entbrannt' ich zur Nachahmung:denn zu diesem Zwecke hatt' er es auch erzahlt. Als