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Bekenntnisse
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185
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Achtes Buch.

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aber würd auf alle Weise Gott und sein Wort ange-deutet. Drauf ermahnt er mich zur Christusdemuth,den Weisen verborgen, aber geoffenbart den Unmün-digen, und gedachte des Viktorinus selbst, dem er zuRom vertrauter Freund war, und erzahlte mir vonihm, was ich nicht verschweigen will.

Denn hoch ist deine Gnade zu preisen, wie diesergelehrte und in allen Wissenschaften so erfahrne Greis, der so viele Schriften der Philosophen gelesen, be-urtheilt und erklart hatte, ein Lehrer so vieler edlenSenatoren; der sich durch das Vorzügliche seiner treff-lichen Lehrweise eine Statüe auf dem Forum zu Rom,was die Bürger der Welt etwas so großes achten,erworben hatte; der bis zu jenem Alter ein Götzenver-ehrer und Theilnchmer gottesschanderischer Mysteriengewesen war, wofür damals fast der ganze römischeAdel eingenommen war, und so auch dem Volke Ge-schmack einflößte für alle die Götterungebeuer und denBeller Anubis, die einst gegen Neptunus zugleich undVenus und gegen Minerva die Pfeile richteten, unddenen, obwohl besiegt, jetzt Rom diente, und die somanche Jahre lang dieser Greis Viktorinus mit vie-lem Geräusch vertheidigt hatte: wie dieser sich nichtschämte, ein Kind deines Christus zu werden, und einSäugling deines Brunnens, hingebend seinen Nackenins Joch der Demuth, und seine Stirne zähmend zurSchmach des Kreuzes.

O Herr, Herr, der du die Himmel niederbeugtest,und du stiegst herunter, die Berg' anrühretcst, und, sie