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Bekenntnisse
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184
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184 A. Augustinus Bekenntnisse.

worin nicht Kenntniß Gottes ist, und die aus dem,was gut scheint, Ihn nicht finden konnten, der gut ist.Aber ich befand mich in dieser Eitelkeit nun nicht mehr;ich hatte sie überstiegen, und durch das Zeugniß allerdeiner Schöpfung hatt' ich Dich gefunden, unfernSchöpfer und dein Wort, was bei dir, o Gott, ist,und mit Dir und mit dem heiligen Geist, Ein Gottist, und wodurch du alles schufst. Und noch eine an-dre Art von Gottlosen giebt es, die zwar Gott erken-nen, aber ihn nicht als Gott ehren, und ihm alsodanken. Auch unter diese war ich gefallen, und deineRechte nahm mich auf; du rissest mich hinweg, undstelltest mich dorthin, wo ich genesen konnte, denn dusprachst zum Menschen: Siehe Gottesfurcht ist Weis-heit ! und: verlange nicht, weise zu scheinen, weil die,so weise zu sein behaupten, Thoren geworden sind.Und ich hatte sie nun gefunden, die kostbare Perle,und sollte Alles verkaufen, um sie einzuhandeln: undich zweifelte noch.

Ich ging zu Simplicianus, der dem Bischof Am-brosius durch die Mittheilung deiner Gnade Vatergeworden war, und den dieser wahrhaft als einen Va-ter liebte. Ich erzahlt' ihm die Kreise meines Irrens.Als ich ihm aber sagte,^daß ich einige Bücher derPlatoniker, von Viktorinus, ehemals römischem Red-ner, der, wie ich gehört hatte, Christ gestorben war,in die lateinische Sprache übersetzt, gelesen hatte;wünscht' er mir Glück, daß ich nicht auf andrer Phi-losophen Schriften gefallen wäre, Schriften voller Trugund Verführung nach dieser Welt Lehre: in diesen