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Bekenntnisse
Entstehung
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179
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Siebentes Buch.

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vor durch deine heiligen Schriften unterwiesen war',und du mir süß geworden wärst durch ihre freundlicheBekanntschaft, und ich erst hernach auf jene Büchergefallen wäre, so hätten sie mich vielleicht von derGrundveste der Frömmigkeit wieder hinweggerissen;oder wär' ich auch in der mir so heilsam eingeflößtenStimmung beharret, so hätt' ich vielleicht geglaubt,man könnte sie sich erwerben, wenn man auch nurjene Bücher allein läse.

Begierigst ergriff ich daher die ehrwürdigen Wortedeines Geistes, und vor andern den Apostel Paulus:und es verschwand alles, worin er mir vormals sichzu widersprechen, und der Inhalt seiner Rede mit denZeugnissen des Gesetzes und der Propheten nicht über-einzustimmen schien. Und es erschien mir überall nurEin Geist in ihren holven Reden, und mich durch-drang zitternde Freudigkeit. Und ich sah und fand,daß das, was ich dort Wahres gelesen hatte, auch hier,doch als Geschenk deiner Gnade, gesagt würde, damitder, welcher sieht, sich nicht rühme, als wenn er esnicht empfangen habe, nicht allein das, was er sieht,sondern auch das Mittel zu sehn; (denn was hat er,das er nicht empfing?) und damit er nicht allein dich,der du stets derselbe bist, zu sehen ermuntert, sondernauch geheilt und tüchtig gemacht werde, dich zu behal-ten; und damit der, welcher nicht von weitem sehenkann, doch den Weg wandle, um hinzukommen, undseh' und behalte. Denn gefällt dem Menschen auchherzlich Gottes Gesetz nach dem innern Menschen, wasmacht er mit dem andern Gesetz in seinen Gliedern,