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Bekenntnisse
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A. Augustinus Bekenntnisse.

das dem Gesetze Gottes widerspricht, und ihn gefangenführt unter dem Gesetze der Sünde, was in seinenGliedern ist? Denn gerecht bist du, Herr: wir abersündigten, thaten unrecht, handelten gottlos, und schwerward deine Hand über uns, und mit Recht wurdenwir dem alten Verbrecher übergeben, dem Borsteherdes Todes, weil unser Wille sich zur Ähnlichkeit mitdem seinigen verführen ließ, durch den er von derWahrheit abfiel.

Welches Mittel nun für den armen Menschen?Wer errettet ihn aus den Banden dieses Todes, alsdeine Gnade durch Jesus Christus unfern Herrn, dendu dir gleichewig zeugtest, und schufst im Anfange dei-ner Wege, wo der Fürst dieser Welt nichts des Todeswürdig fand, den er erschlug, wodurch er die Hand-schrift löschte, die wider uns war? Das enthaltenjene Schriften nicht. Sie haben nicht die Züge dieserGottseligkeit, dieThranen des Bekenntnisses; nicht deinOpfer, einen demüthigen Geist, ein zerknirschtes undzerschlagenes Herz; nicht das Heil des Volks; nichtzur Braut die Stadt Gottes; nicht das Unterpfanddes heiligen Geistes; nicht den Kelch unsers Lösegeldes.Keiner singt dort: soll meine Seele nicht Gott unter-worfen sein? Denn Er ist ja mein Heil, und Er istmein Gott und meine Hülfe und mein Hort, und ichwerde nicht mehr wanken! Keiner hört dort dieStimme des Rufenden: Kommt zu mir, die ihr mitArbeit beladen seid! Und sie verschmähen es, vonihm belehrt zu werden, daß er sanstmüthig sei unddemüthig von Herzen. Denn du verbargst es den