Siebentes Buch.
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menschliche Beobachtung wie nichts ist, und nicht durchZeichen bestimmt werden kann, die der Sterndeutereinseh', um Wahres zu sagen. Und es wird unwahrsein, weil Jener, der auf dieselben Zeichen schaute, einGleiches sagen müßte von Esau und Jakob. Abernicht das nemliche begegnete beiden. Also würd' erFalsches sagen. Oder wollt' er Wahres sagen, somüßt' er nicht dassclb' aus denselben Zeichen sagen.Nicht also durch Kunst sondern durch Zufall würd' erWahres sagen. Denn Du, o Herr, gerechtester Lenkerdes Weltalls! Du wirkst verborgener Weis' ohneWissen des Nachfragenden und der Befragten, daß derFragende höre, was er hören soll, nach seiner Seeleverborgenem Verdienst, und nach der Tiefe deinesgerechten Gerichts! Und der Mensch sage nicht zudir: Was ist dies? oder: Warum dies? Er sag' esnicht, er sag' es nicht: denn er ist ein Mensch!
So hattest Du, meine Hülfe, mich befreit vonjenen Banden; und nun forscht' ich, woher das Böse?und ich fand keinen Ausgang. Aber du ließest nichtzu, daß dies Gewoge meiner Gedanken mich demGlauben entriß, daß du warst, und unwandelbar wäredeine Substanz, und daß dein wäre die Sorge unddas Urtheil über die Menschen, und daß du in demGesalbten, deinem Sohn, unserm Herrn, und in dei-nen heiligen Schriften, anempfohlen durch deine katho-lische Kirche,-uns den Weg zeigtest zu jenem Leben,was nach dem Tode fem wird. Dies einmal uner-schütterlich festgesetzt in meinem Geist, fragt' ich lech-zend: Woher das Böse? Welche Marter meines